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Costa Rica – die grüne Lunge in Mittelamerika Dez 15

Costa Rica bedeutet übersetzt auf Deutsch nichts anderes als die “reiche Küste”. Angeblich hat der Entdecker Amerikas, Christoph Kolumbus, persönlich diese Bezeichnung für das wunderschöne Land in Mittelamerika gewählt, als er zum ersten Mal seinen Fuß auf den Boden des heutigen Costa Rica gesetzt hat.
Der Name kommt nicht von ungefähr: Costa Rica besticht durch eine enorme Artenvielfalt und einen Reichtum an Naturschätzen. Dazu tragen auch die unterschiedlichen Landschaftsformen bei. Costa Rica Reisen können sowohl an die Atlantik- als auch an die Pazifikküste führen. Dazwischen liegen Regenwälder, Hochebenen und aktive wie erloschene Vulkane. Wer in Costa Rica Urlaub machen möchte, der wird von der Natur und den vielen exotischen Pflanzen und Tieren begeistert sein.

Nebelschwaden über Regenwald im Monteverde Reservat

Aber nicht nur die Natur und die Landschaft, auch die Geschichte von Costa Rica ist bemerkenswert. Nach der Entdeckung durch Christoph Kolumbus wurde das Land zur spanischen Kolonie, was man natürlich auch heute noch merkt. Spanisch ist Amtssprache des Landes, außerdem merkt man natürlich die kolonialen Einflüsse in vielen Städten und Orten anhand der Architektur. Dass Costa Rica relativ bald schon seine Unabhängigkeit erlangte liegt auch daran, dass das Land zwar reich an Naturschätzen ist, dafür aber arm an Bodenschätzen. Es gab für die spanische Kolonialmacht nicht viel, was man abbauen und nach Europa verschiffen konnte. Deshalb überließ man Costa Rica sich selber. In dem Land, dass aufgrund der schönen Natur auch als die „grüne Lunge Mittelamerikas“ bezeichnet wird, hat sich dann auch relativ rasch eine Demokratie etablieren können. Kriegerische Auseinandersetzungen mit Nachbarländern und Revolutionen, wie sie in vielen anderen Teilen des Kontinents passiert sind, sind in Costa Rica nicht in derselben Art und Weise passiert. Ganz im Gegenteil: Mitte des 20. Jahrhunderts hat man sogar per Verfassungsgesetz die Armee abgeschafft. Das dafür vorgesehene Budget wird seither stattdessen für Bildung und andere wichtige Bereiche eingesetzt. Die Aufgaben der Armee übernimmt teilweise die Polizei. Außerdem hat Costa Rica seine dauerhafte und unbewaffnete Neutralität erklärt. Deshalb wird das Land auch des Öfteren als die „Schweiz Mittelamerikas“ bezeichnet.

Costa Rica hat als Urlaubsdestination mittlerweile relativ große Bedeutung erlangt. Das liegt auch daran, dass die Bewohner des Landes, die auch Ticos und Ticas genannt werden, auf ihr Land Acht geben. Noch bis in die 80er Jahre hat man die Regenwälder abgeholzt und hat mit dem Umweltschutz nicht viel am Hut gehabt. Doch dann setzte relativ rasch ein Umdenken ein, das bis heute große Auswirkungen hat. Die Verantwortlichen des Landes haben noch bald genug erkannt, dass der Raubbau an der Natur entsetzliche Auswirkungen haben könnte. Deshalb hat man Mitte der 80er begonnen, große Teile des Landes unter Naturschutz zu stellen. Heute gibt es mehr als 20 Nationalparks, viele herrliche Naturlandschaften konnten sich seither wieder vollständig erholen von Abholzung und Raubbau.
Die Bewohner des Landes haben erkannt, dass man die natürliche Schönheit Costa Ricas auf Reisen den Besuchern präsentieren kann. In vielen Nationalparks kann man an Führungen und Wanderungen teilnehmen. Auch Bootstouren und die Besteigung eines Vulkans werden von den Touristen gerne in Anspruch genommen. Dabei steht im Vordergrund, die Natur zu respektieren und kennen zu lernen. Die Ticos und die Ticas versuchen, ihre Verbundenheit zu Pflanzen und Tieren auch den Besuchern ihres Landes zu vermitteln. Sie haben rechtzeitig erkannt, dass die wunderschöne Landschaft ein großes Potential darstellt, mit dem sie sich auch ihren Lebensunterhalt verdienen können.

Mädchen mit Saftkrug

Wer Costa Rica besucht, sollte auch die lokalen Spezialitäten der Küche probieren. Manches ist zwar für europäische Nasen, Augen und Mägen etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings sehr interessant für experimentierfreudige Gaumen. Die Ticos und Ticas kochen gerne Gerichte aus Reis, Bohn und Kochbananen. An der Karibikküste kommt auch Kokosmilch zum Einsatz, was vielen Speisen einen besonderen Geschmack verleiht. Zum Frühstück isst man gerne Gallo Pinto: Gebratenen Reis mit Bohnen und Zwiebeln. Zu Mittag kommen oft Kochbananen mit Fleisch auf den Tisch. Eine weitere typische Speise sind Tamales. Das sind gefüllte Maistaschen, die in Bananenblätter gewickelt gekocht werden. Dazu kann man einen Batido schlürfen, das ist ein Erfrischungsgetränk aus Wasser, Milch, Joghurt, Eis und frischen Früchten. Ein Costa Rica Urlaub sollte immer auch das Probieren der typischen Speisen und Getränke mit einschließen – schließlich hat man ja nicht so oft die Gelegenheit, in Europa in ein Restaurant zu gehen, wo man diese Leckerbissen serviert bekommt. Nähere Infos erfahren Sie unter www.ticotrotter.com.

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