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Faszination Achttausender – Trekking in Nepal Okt 01

An den südlichen Hängen des größten Gebirges der Erde liegt der asiatische Binnenstaat Nepal. Auf Höhe der Hauptstadt Katmandu geht das Tiefland allmählich in die Hochlandregion über und verzaubert mit seinen schneebedeckten Bergriesen und zahlreichen buddhistischen Klöstern. Auch das „Dach der Welt“, der 8848 Meter hohe Mount Everest befindet sich auf nepalesischem Staatsgebiet und zieht jährlich passionierte Bergsteiger in die unwirtlichen Täler des Himalaja. Doch bei einem Aktivurlaub in Asien finden nicht nur Extremsportler ein Eldorado vor, auch Genusswanderer und Kulturinteressierte dürfen hier Unvergessliches erleben. Und alleine des Panorama des Annapurna oder des Lhotse sind derart faszinierend, dass man sich in einer märchenhaften Traumwelt wähnt.

Ein malerisches Revier für das Trekking Nepal markiert der 8091 Meter hohe Annapurna. Auf einer mehrtägigen Wanderung umrundet man seine massigen Felsflanken und trifft dabei auf das 500 Jahre alte Kloster von Braga. Die buddhistischen Mönche führen in diesen Höhen ein bescheidenes Leben und genießen dennoch den Luxus der landschaftlichen Anmut. Den sprichwörtlichen Höhepunkt der Trekking-Tour bildet die Überquerung des 5416 Meter hohen Thorong-Pass. Zahllose Gebetsfahnen wehen im stets eisigen Wind des Himalajas und ergeben gemeinsam mit den bizarren Felsen und den umliegenden Bergen einen ergreifenden Anblick. Die Ankunft auf dem steilen Pass ist für viele Reisende ein stiller Moment des Innehaltens.

Durch das von Sherpas bewohnte Khumbu wandert man auf geführten Trekkingtouren gen Mount Everest. Schlängeln sich die unzähligen Serpentinen zuerst noch durch üppige Rhododendronwälder, wird die Landschaft mit jedem weiteren Höhenmeter karger. Auf 3780 Metern liegt die Gemeinde Khumjung. Im örtlichen Kloster wird der angebliche Skalp eines Yetis ausgestellt und hinter dem benachbarten Dorf Tengboche erblickt man den markanten Gipfel des 6814 Meter hohen Ama Dablam. Er trägt den Beinamen „Matterhorn Nepals“ und ragt gleichsam einem gestreckten Zeigefinger in den Himmel. Die alten Pfade winden sich weiter die Täler hinauf und urplötzlich erblickt man die dichten Nebelschwaden, die um den Mount Everest jagen.

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