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Der Skihelm – Sicherheit im Wintersport Dez 08

skihelm-helmexpress-02 In Europas Wintersportgebieten geht es sicher zu. Dabei sorgen Snowboarder und Skifahrer überwiegend freiwillig für ihre persönliche Sicherheit, denn eine gesetzliche Pflicht zum Tragen eines Skihelmes besteht in nur wenigen Ländern. Trotzdem finden sich auf den Pisten und Abfahrten aller Skigebiete nur vereinzelt Wintersportler, die auf die Sicherheit eines Skihelmes verzichten.
Wer nun für die laufende Wintersaison einen neuen Helm benötigt, kann sich beim Kauf an den hier aufgeführten Stichpunkten orientieren.

Gesetzliche Vorgaben für den Handel

Ein in Europa für den gewerblichen Handel vorgesehener Skihelm muss der Norm CE EN 1077:2007 entsprechen. In dieser Norm sind bestimmte Anforderungen, wie Mindestgrenzen zur Aufprallabsorption oder Vorgaben zur Befestigung am Kopf, aufgeführt. Der Hersteller belegt mit der Anbringung des CE-Zeichens, als Aufkleber oder Einnäher, das die Norm-Vorgaben für den jeweiligen Helm eingehalten werden. Sicherheitszertifizierte Skihelme findet man z.B. bei helmexpress.com.

Welcher Skihelm ist der Richtige?

Ski- und Snowboardhelme besitzen keine willkürliche Form. Das Design unterliegt zwei Schutzklassen innerhalb der Norm EN 1077.

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Skihelm

So gehören klassische Halbschalenhelme ohne Bedeckung der Ohren und Schläfen in die Schutzklasse B. Werden diese Bereiche durch die Außenschale des Skihelms geschützt, zählt er zur Schutzklasse A. Der sicherheitstechnische Nachteil der Schutzklasse B sorgt für eine bessere Rundumsicht, was gerade für Snowboarder von Bedeutung ist. Vollvisierhelme oder Klapphelme beziehungsweise sogenannte Halbschalenhelme mit Ohren- und Nackenschutz, die im Übrigen den Hauptteil des zur Auswahl stehenden Sortiments ausmachen, bieten mehr Schutz bei Abfahrten.

 

Aus was bestehen Skihelme?

Polykarbonat und ABS sind die zwei thermoplastischen Kunststoffe, aus denen der überwiegende Teil aller Skihelme gefertigt wird. Eine höhere Stoßfestigkeit wird mit Fiberglas und Carbon erreicht. So sind die Skihelme von Profi-Skifahrern fast durchweg aus Carbon. Fast alle Skihelme werden heute im InMould-Verfahren hergestellt, wobei der geschäumte Innenteil mit der Außenschale vollflächig verklebt wird. Das erhöht die Stabilität zusätzlich. Das eigentliche Dämpfungspolster zwischen Kopf und Helm sollte bei guten Produkten aus hygienischen Gründen herausnehmbar sein. Der Helm darf beim Anprobieren (Kinnriemen offen lassen) nicht verrutschen, aber auch nicht zu eng sitzen.

Die passende Skibrille findenskihelm-helmexpress-01

Skihelm und Skibrille bilden in der Regel eine Einheit, wenn am Helm kein eigenes Visier angebracht ist. Dazu muss eine entsprechende Befestigung am Helm vorhanden sein. Unbedingt beim Kauf abstimmen, ob die Brille zum Helm passt. Bei der Gelegenheit kann auch auf eine beschlagfreie Skibrille mit Ventilatoren oder Lüftungsschlitzen umgestiegen werden.

 

Hightech für Kommunikation und Sicherheit

Das in praktisch jedem Smartphone vorhandene Bluetooth kann zusammen mit einem entsprechenden Intercom-Set im Skihelm dazu dienen, sich mit Freunden gebührenfrei auf der Piste zu unterhalten, wobei die Reichweite bis zu 800 m beträgt.
Aus Schweden kommt MIPS, eine aufwendige Helmtechnik, die bei Stürzen und Zusammenstößen die Aufprall-Energie am Skihelm zusätzlich absorbiert.

Halten Skihelme ewig?

Alles ist vergänglich, so auch Skihelme. Vor allem tiefe Kratzer, Risse und Beulen in der Außenschale sollten das vorzeitige Aus für den alten Helm bedeuten. Besser ein neues Modell, das den aktuellen Sicherheitsanforderungen entspricht. Aber auch die unvermeidliche Versprödung des Kunststoffes nach etwa 3 bis 4 Jahren ist ein Zeichen dafür, einen Austausch des Skihelms vorzunehmen.

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